Österreichische USt mit 20 % auf den Nettopreis
Multiplizieren Sie den Nettobetrag mit 0,2 für die Steuer oder mit 1,2 für den Bruttobetrag. Aus 100 Netto werden 120 Brutto, davon sind 20 Umsatzsteuer. Als Ergebnis ergibt sich eine Division durch 1,2, nicht eine Subtraktion von 20 % – oder gleichwertig ein Sechstel des Bruttowertes, der saubersten Mehrwertsteuerfraktion, die ein europäischer Steuersatz hervorbringt. Österreich verwendet seit 1984 20 % als Normalsteuersatz.
Der gleiche Betrag in jeder österreichischen Band
| Normalsteuersatz | 20,00% | 1/6 | 100,00 € | 20,00 € | 120,00 € |
| Ermäßigt | 13,00% | 13/113 | 100,00 € | 13,00 € | 113,00 € |
| Ermäßigt | 10,00% | 1/11 | 100,00 € | 10,00 € | 110,00 € |
| Jungholz and Mittelberg | 19,00% | 19/119 | 100,00 € | 19,00 € | 119,00 € |
Eine Schätzung, keine Rechtsberatung. Die Regeln unterscheiden sich je nach Rechtsraum und ändern sich mit der Zeit. Klären Sie die aktuelle Lage mit einer qualifizierten Fachkraft, bevor Sie sich darauf verlassen.
Ein Sechstel des Brutto ist die Steuer von genau 20 %. Sie ist die einzige österreichische Band mit einem ordentlichen Anteil.
In Österreich gibt es zwei ermäßigte Steuersätze statt nur einem, daher ist „der ermäßigte Steuersatz“ hier mehrdeutig als in Deutschland.
13 % ist die neuere Gebühr, die 2016 für Dinge wie Inlandsflüge, kulturelle Eintritte und lebende Tiere eingeführt wurde.
So funktioniert es
Die Formel
Umsatzsteuer zum Nettopreis hinzufügen:
ust = round(netto x rate / 100)
brutto = netto + ust
Umsatzsteuer aus dem Bruttopreis herausrechnen:
ust = round(brutto x rate / (100 + rate))
netto = brutto - ust
Österreichische Sätze und Steueranteile:
Normalsteuersatz 20 % 1/6
ermäßigt 13 % 13/113, nicht kürzbar
ermäßigt 10 % 1/11
Jungholz und Mittelberg 19 % 19/119, nicht kürzbar
round rundet kaufmännisch auf den nächsten Cent. Nur die Umsatzsteuer wird gerundet,
sodass netto + ust = brutto immer centgenau gilt.
Wovon es ausgeht
- Die vier Stufen sind in Abschnitt 10 des Umsatzsteuergesetzes 1994 festgelegt. In welche Stufe eine Lieferung fällt, ist eine veröffentlichte Liste, und da Österreich zwei ermäßigte Steuersätze hat, bedeutet dies, dass „der ermäßigte Steuersatz“ hier nicht eindeutig ist, was in Deutschland nicht der Fall ist.
- Die 19 %-Grenze gilt für Lieferungen aus Jungholz und Mittelberg und nirgendwo sonst. Es richtet sich nach dem Ort der Leistungserbringung und nicht nach dem Ort, an dem ein Unternehmen registriert ist.
- Die Rundung erfolgt ohne Option auf den halben Cent. Die Abrundungskonzession gehört der HMRC, und es gibt nichts Österreichisches, das man als Äquivalent anführen könnte.
- Historische Kurse werden nicht gespeichert. Für Lebensmittel, Kultur und Gastgewerbe gilt bis 2020 und 2021 ein vorübergehender Steuersatz von 5 %, der in das dort beginnende Feld „Anderer Steuersatz“ einfließt.
- Die Zahlen sind in Euro angegeben, da die österreichische Mehrwertsteuer auf Euro lautet. Es wird nichts umgerechnet und es wird nirgendwo ein Wechselkurs angewendet.
Fragen
Warum ist ein Sechstel der einzige österreichische Bruchteil, der es wert ist, auswendig gelernt zu werden?
Weil es das Einzige ist, das sich auf etwas Kleines reduziert. 20 % ergeben 20/120, also genau ein Sechstel, sodass die Steuer im Bruttopreis auf einer Quittung berechnet werden kann. 10 % ergeben 1/11, immer noch beherrschbar. Die anderen beiden reduzieren sich auf überhaupt nichts – 13/113 und 19/119 –, weil 113 eine Primzahl ist und 119 keinen Teiler mit 19 hat. Ein Bruch ist nur dann eine Abkürzung, wenn der Nenner klein ist.
Warum darf ich auf einer österreichischen Rechnung nicht den deutschen Satz von 19 % verwenden?
Dieselbe Steuer gemäß derselben EU-Richtlinie und demselben umgangssprachlichen Namen, zu unterschiedlichen Sätzen: Österreich erhebt standardmäßig 20 %, während Deutschland 19 % erhebt, und Österreich hat zwei ermäßigte Sätze, während Deutschland nur einen hat. Eine österreichische Rechnung und eine deutsche Rechnung sehen gleich aus und sind nicht austauschbar, was die übliche Fehlerquelle für grenzüberschreitend tätige Unternehmen darstellt.
Quellen
Methode verfasst und geprüft von Tessalor am 31.07.2026.
Die vollständige Methode, das Rechenbeispiel und alle Annahmen hinter diesem Ergebnis stehen auf Österreichischer Mehrwertsteuerrechner.